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Genau wie bei den Indoor-Produkten
möchten wir Ihnen den Einstieg in die Outdoor-Technik
so leicht wie möglich machen. Deshalb haben
wir auf diesen Seiten einige Grundlagen für
Sie aufbereitet:

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Die Technik (Standards)
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firstwave 2.4GHz Funk-LAN Produkte (und zwar sowohl
Indoor als auch Outdoor) entsprechen dem internationen
und marktführenden Standard IEEE 802.11b und g.
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firstwave 5GHz Funk-LAN Produkte entsprechen dem Standard IEEE 802.11a |
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Reichweiten-Special
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Eine der wichtigsten Fragen im
Umgang mit Funk-Netzwerken ist die nach der Reichweite
der angebotenen Lösung. Aus diesem Grunde
möchten wir dieses Thema hier etwas ausführlicher
beleuchten und Ihnen alle Informationen, die
für Sie entscheidend sein könnten,
zur Verfügung stellen:
Worauf kommt es an?
Eine Reihe unterschiedlichster
Faktoren sind für das Zustandekommen einer
bestimmten Reichweite verantwortlich:
- Freiraumdämpfung
- Antennengewinn
- Sendeleistung
- Emfpängerrauschzahl
- Emfpängerbandbreite
- Erforderliches Signal-Rauschverhältnis
- Verluste in den Kabeln
- Umgebungstemperatur
- Erdkrümmung
- Atmosphärische Brechungen
Etwas Theorie
Für eine Installation mit aktiven R4 Antennen
auf beiden Seiten unter den Annahmen:
- keine Hindernisse in der ersten Fresnelzone
- keine Abschattung durch die Erdkrümmung
- 10dB Signal-Rausch-Abstand ( = SNR = Signal
Noise Ratio) für volle Datenrate 11MBit/s
ergibt sich eine theroretische Reichweite
Point-to-Point von 18km.
Um diese 18km zu überbrücken, wären
unter anderem wegen der Erdkrümmung schon
Masten mit einer Höhe von 28m erforderlich.
Es wird also in der Praxis schwer sein, einen
solchen Wert zu erreichen (esseidenn die Funkstrecke
führt von Bergspitze zu Bergspitze mit dazwischenliegendem
Tal oder es geht um die Anbindung eines Flugobjektes
- und all dies bei optimalen Wetterbedingungen...)
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Die Reichweiten-Berechnung
in der Praxis
Oft sind Hindernisse in der ersten Fresnel-Zone (siehe
unten) unvermeidbar, also zum Beispiel Bäume
oder Gebäude, die zwar nicht die direkte
Sicht auf die Gegenstation behindern, aber
links und rechts bzw. oben oder unten von der
Mittelachse der "Strahlungskeule" (die
eigentliche Strahlung hat tatsächlich
in etwa Keulen-Form) einen Teil der Feldstärke
absorbieren. Auch das Wetter spielt
eine nicht unwesentliche Rolle: Durch Regen,
Nebel ooder Schneefall steigt die Freiraum-Dämpfung
(also die dämpfende Wirkung der zwischen
den Antennen liegenden Luft) sprunghaft an.
Nicht zu vergessen ist der in den Ballungs-
oder Industriegebieten anzutreffende "Elektrosmog",
der den Empfänger mit einem "Rauschteppich" zudeckt,
ihn unempfindlicher macht. Konsequenz ist in
jedem Fall: reduzierte Reichweite.
Terrestrische Funkstrecken werden deshalb
mit einer großzügigen Feldstärke-Reserve
kalkuliert, um eine nahezu 100%ige Zuverlässigkeit
zu garantieren. Es wird daher dringend empfohlen,
einen Fading Margin (=Feldstärke-Reserve) von
10dB, besser 20dB für Ihre Funkstrecke
einzukalkulieren.
Eine Reichweiten-Berechnung unter Einbeziehung
eines solchen Fading Margin von 10dB (bei
10dB SNR für 11MBit/s) führt zu
einem Ergebnis von 6km (und nicht theoretische
18) für oben angesprochenens Beispiel
mit aktiven R4 Antennen auf beiden Seiten.
Dies ist ein praxisnaher Wert, der aber nur
für Sichtverbindung gilt! Wenn
sich Hindernisse direkt in der Sichtlinie befinden,
die Antennen sich also nicht sehen können,
wird die Reichweite noch einmal deutlich reduziert
- im Extremfall bis auf einige hundert Meter
(z.B. Phasenauslöschung durch Reflexionen
und Mehrwegempfang) oder es kommt sogar zu
einem vollständigem Abbruch der Verbindung.
Reichweiten-Berechnungen ausgewählter
Systeme
Hier einige ausgewählte Beispiele für
Ergebnisse oben beschriebener Berechnungen.
Sie finden hier Angaben über theoretische
Reichweiten, solche mit 10 und 20dB Fading
Margin und zusätzlich Reichweitenangaben
die sich im praktischen Einsatz bewährt
haben, die aus diesem Grunde auch auf großen
Antennen-Übersicht aufgeführt sind
(Praxis 11Mbit/s - Spalte ganz rechts):
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System
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Reichweite [km]
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| fm = Fading Margin |
theor.
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10dB fm
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20dB fm
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Praxis (11Mbit/s)
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| Aktive R2.6 |
12
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4
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1
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2.6
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| Aktive R4 |
17
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6
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2
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4
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| Aktive R7 |
28
|
9
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3
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7
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| Aktive R12 |
37
|
12
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4
|
12
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Keine
Lizenzkosten
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Die von firstwave verwendete Funktechnik nutzt einen Frequenzbereich zwischen 2,40 und 2,48 GHz sowie 5,15 bis 5,35 GHz* und 5,47 bis 5,75 GHz*. Diese sogenannte ISM (für Industrial, Scientific, Medical) Band darf lizenzfrei genutzt werden.
Die zugelassenen ISM Bänder dürfen kostenlos, auch über Grundstücksgrenzen hinaus, für Funkübertragungen genutzt werden. Dabei dürfen in der EU bestimmte Sendeleistungen nicht überschritten werden. firstwave bietet seine Komplettsysteme unter Berücksichtigung dieser Regulierungen an. Dadurch ist der Betreiber von firstwave Produkten immer auf der sicheren Seite.
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* Die 5GHz ISM Frequenznutzung ist entgegen dem 2.4GHz Frequenzbereich in Europa unterschiedlich geregelt (Beachten Sie die nationalen Bestimmungen des entsprechenden EU-Landes). 5GHz Outdoor Lösungen dürfen ausschließlich im Frequenzbereich 5,47 bis 5,725 GHz installiert werden. Stand Dezember 2004 darf dieser Frequenzbereich innerhalb der EU nur in Deutschland, Großbritanien, Luxemburg, Holland und Italien installiert werden.
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Funk
ohne Sichtverbindung?
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Die derzeit gebräuchlichsten Lösungen für Funk-LANs nach den Standards 802.11b, 11g und 11a. Bei dieser
hohen Frequenz werden die Funkwellen im freien
Raum sehr stark gedämpft. Auf weiten Strecken
ist daher nur ein Empfang auf "direktem" Weg
möglich - das heißt, Sichtverbindung
ist erforderlich.
Außerdem werden die Funkwellen auch
von nichtmetallischen Objekten stark absorbiert
- umso stärker, je wasserhaltiger
das Material ist. Aus diesem Grund werden
insbesondere bei größeren Entfernungen
so gut wie keine Signale, die nicht auf
direktem Wege, sondern über Reflexionen
ankommen, empfangen. Der Effekt der Reflexion
ist im Indoor-Bereich auf kurzen Distanzen
sehr nützlich, weshalb hier in der
Regel keine Sichtverbindung erforderlich
ist - eine Outdoor-Verbindung ohne direkte
Sichtverbindung ist jedoch von Fall zu
Fall zumindest in der Reichweite erheblich
eingeschränkt wenn nicht sogar völlig
unmöglich. Eine genaue Angabe hierzu
läßt sich pauschal nicht treffen,
da dies in hohem Maße von der Umgebung
des Funk-Einsatzes abhängt.
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Eine sehr hilfreiche
Variante, um das Problem der nicht vorhandenen
direkten Sichtverbindung zu umgehen ist der Einsatz
einer Relais-Station, die zu den beiden zu verbindenen
Punkten jeweils Sichtverbindung hat - zum Beispiel
auf dem Dach des Gebäudes, das ansonsten
die Sichtverbindung verhindert.

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Die
Verschlüsselung
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Der
im Standard IEEE 802.11 definierte 64-Bit WEP Algorithmus
(WEP steht für Wired Equivalent Privacy) ist
ein Verfahren, bei dem 24 Bit als Initialisierungsvektor
auf Session-Basis von den Funkkarten selber bestimmt
werden. Daher kommen auch die Verwirrung stiftenden
unterschiedlichen Bezeichnungen. Manchmal sehen
Sie 40-Bit WEP, dann wieder 64 Bit WEP-Produkte
- beides meint aber das gleiche standardisierte
Verfahren. Die verbleibenden 40 Bit des Schlüssels
können durch den Benutzer eingestellt werden
(40Bit ergibt 5 Zeichen a 1Byte).
Durch den sich immer wieder ändernden
Initialisierungsvektor hat man bei jeder
Session trotz dem gleichen vom Benutzer
eingestellten Schlüssel einen anderen
Gesamtkey. Dadurch wird das Knacken des
vom Benutzer gewählten Schlüssels
erschwert, und selbst wenn der Schlüssel
geknackt wurde, kann dieser nur eingesetzt
werden, wenn bei einer Kommunikation gearde
wieder der gleiche Initialisierungsvektor
verwendet würde. Die Wahrscheinlichkeit
dafür beträgt 1:16777216
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Um die gesamte Kommunikation eines verschlüsselten
Funknetzes mitzuhören, müßte
man den Benutzerkey in Kombination mit den 16
Millionen möglichen Initialisierungsvektoren
berechnen und sämtliche Kombinationen für
jede mitgeschnittene Verbindung ausprobieren.
Die ursprüngliche WEP-Verschlüsselung wird inzwischen nicht mehr als sicher angesehen. Es werden mittlerweile Tools über das Internet verbreitet um den WEP-Schlüssel zu entschlüsseln. Deshalb ist es sinnvoller das erweiterte Verschlüsselungsverfahren WPA zu verwenden. Wenn es die Sicherheitsansprüche erfordern, sollte man zusätzliche Verschlüsselungsmechanismen, wie z.B. VPN einsetzen.
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